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08.06.2015 07:26 Alter: 4 yrs
Kategorie: Aktivitäten

„Wasser marsch!“ im Waldkindergarten Obersontheim


Alles neu macht der Mai, heißt es so schön im Volksmund.

Genau das haben die Kinder vom Waldkindergarten in den letzten Wochen wieder einmal hautnah erleben dürfen.

Die Bäume haben ihr prächtiges Blätterdach zurück, die Wiesen erstrahlen in ihren leuchtenden und abwechslungsreichen Farben.

Die ersten Köstlichkeiten, wie Fichtennadelsirup und Spitzwegerichbalsam konnten hergestellt werden.

Bedingt durch die milden Temperaturen stand dem Spielen und Experimentieren mit Wasser nichts mehr im Wege.

So konnte der Waldkindergarten Obersontheim zu seinem ersten Bachtag des Jahres aufbrechen.
Ziel war der etwa ein Kilometer vom Bauwagenplatz entfernte Bachlauf.

Vor dem kleinen Spaziergang überlegte jeder was an Werkzeug und anderen Utensilien benötigt wird.

Die Kinder hatten als Marschgepäck  nur die eigenen Rucksäcke.

Wasser, Eimer, Schaufel und so weiter kamen in den Bollerwagen.

Gut ausgerüstet und passend bekleidet mit Matschhose, -jacke, -handschuhen und Gummistiefeln machten wir uns auf den Weg.

Angekommen am Bachplatz stärkten wir uns bei der Vesperpause.

In dem vielfältigen kleinen Tal, in dem der Bach verläuft, gibt es jede Menge zu entdecken.

Ein paar Jungen haben sofort mit Hilfe ihres Erziehers angefangen einen großen Staudamm zu bauen.

Eifrig beratschlagten sie und machten sich daran das Vorhaben zu bewerkstelligen.

Zur selben Zeit entdeckte ein Kind ein paar Meter Bach aufwärts einen Frosch.

Einige Kinder beobachteten den Frosch ganz genau wie er aussah und sich verhielt.

Auf der anderen Seite wurde der Hang zur Waldrutsche.

Auf dem alten Laub ließ es sich prima den Berg hinunter rutschen. Bei so vielen Erlebnissen und spannenden Möglichkeiten sich auszuleben verging die Zeit wie im Flug.

Kein Wunder, dass einige der Kinder bei Ankündigung des baldigen Aufbruchs zum Rückweg riefen: „Was jetzt schon?“

Mit etwas schwerem Herzen verabschiedeten wir uns heute vom Bach.

Jedoch begleitete uns ein Funkeln in den Augen, manch nasser Ärmel und die Vorfreude und Gewissheit nächste Woche wieder hier zu sein.